Sonnabend, 30. November 2013

Schildkrötenschutz zeigt Wirkung

In der Vielzahl der Warnmeldungen über den Verlust von Biodiversität durch die Zerstörung von Lebensräumen, dem Klimawandel
und so weiter, geht manchmal unter, dass es durchaus auch Erfolge gibt. Ein aktuelles Beispiel sind die Bestände der atlantischen Lederschildkröten. Lange Jahre galten sie als "kritisch gefährdet", der letzen Stufe vor dem Aussterben. Jahrelange internationale Bemühungen von Naturschutzorganisationen wie auch Kooperation seitens der Fischerei und des Tourismus konnten diese Gefahr vorerst abwenden. Die Bestände haben sich inzwischen soweit erholt, dass die Weltnaturschutzunion (IUCN), welche die Rote Liste der gefährdeten Arten erstellt, Lederschildkröten nun nur noch als "gefährdet" einstuft, was wiederum zwei Stufen der Verbesserung auf der Gefährdungsskala entspricht. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern von der Guyana Marine Turtle Conservation Society (GMTCS) ein wenig dazu beitragen konnten. Es zeigt sich, dass Artenschutz nicht immer nur "ein Kampf gegen Windmühlen" ist. Besonderer Dank gebührt an dieser Stelle all unseren Unterstützern ohne deren Engagement unsere Arbeit nicht mögliche wäre.