Andrew Edwards, der "birdman" Karasabais mit seiner Tochter Steffi waren wichtige Helfer und Experten.

Ein Sonnensittich nach der Abnahme eines halben Tropfen Blutes. Die Papageien ertrugen die Prozedur mit erstaunlicher Gelassenheit.

Die zehn guyanesischen Snnensittiche kurz vor der Freilassung.

Der hübsche Vogel ziert auch schon ein kleines Flugzeug.

erfolgreiche Nachzucht in Dresden

je 4 Abstriche aus einem halben Tropfen Blut - fixiert für die Ewigkeit.

erste Ergebnisse der Genuntersuchung - 7 Hennen und 3 Hähne

ein wichtiges Zwischenergebnis, der snp-chip

Robert im Genlabor in Schweden

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Wiederansiedelung der Papageienart Aratinga solstitialis

Standort

Karasabai im Süden Guyanas

Zielstellung

Vor rund 30 Jahren wurde diese kleine Papageienart durch Tierfang in ihrem natürlichen Habitat fast ausgerottet. Nur ein kleiner Restbestand konnte sich in den Flußgaleriewälder am Ireng, dem Grenzfluß zu Brasilien halten. Demgegenüber wird der Sonnensittich, so der deutsche Name, jedoch weltweit gezüchtet.
Ziel unseres Projektes ist es ein Gentool zu entwickeln um die genetische Gesundheit des letzten bekannten Schwarms (im natürlichen Habitat) einschätzen zu können. Am Ende wollen wir mit unseren guyanesischen Projektpartnern Biodiversitätskorridore anlegen um eine Verbreitung dieser Papageien im Ursprungsgebiet zu erreichen. Das wäre für die dort lebenden Indigenen (vorwiegend Makushi) ein weiteres highlight bei der Entwicklung ihres "community based ecotourism project". So wird Armut bekämpft, es entstehen Arbeitsplätze und die Abwanderung der jungen Leute wird verhindert.

Maßnahmen

Gewinnung von 10 Blutproben der noch vorhandenen Restpopulation an der brasilianischen Grenze
Gewinnung von Genmaterial von Zuchtpapageien aus Dresden
Genanalyse und Herstellung eines snp-chips
Monitoring Programm mit den einheimischen Projektpartnern.

Laufzeit

ab 2016

Status

im Gange

Ausblick

Eventuell wird es sich erforderlich machen Zuchtpapageien auszuwildern, um so die Varianz des Genpools zu verbessern.

Partner

Das Dorf Karasabai, mit welchem wir einen Partnerschaftsvertrag abgeschlossen haben.
Die Environmental Protection Agency (EPA) Guyanas, von welcher wir die Forschungsgenehmigung erhielten.

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