Montag, 23. März 2015

Indonesien

sonst nicht gerade bekannt für Tierschutzbemühungen
hat jetzt im weltgrößten Manta Rochen Schutzgebiet radikal durchgegriffen. Ein vietnamesisches Boot, welches im Raja Ampat Sanctuary Rochen, Haie und Schildkröten wilderte wurde versenkt und die 21 Besatzungsmitglieder wurden verhaftet. An Bord wurden zwei Tonnen getrocknete Haifischflossen gefunden. Die Wilderer schneiden nur die besonders profitträchtigen Flossen ab und werfen die Haie dann zum Verbluten ins Meer zurück. Außerdem fanden die Ranger 5 Manta Rochen und etwa 50 Karettschidkröten. Auch 170 "fish bombs" s.rechts zum Dynamitfischen und Material für noch mehr verbotene Bomben wurden beschlagnahmt.
Die indonesische Regierung erhofft sich abschreckende Wirkung und hat mit dem Wrack gleichzeitig ein Highlight für tauchbegeisterte Ökotouristen geschaffen.
An Land ist die Regierung Indonesien leider überhaupt nicht so konsequent - so wird es in ca. 25 ahren wohl keine frei lebenden Oran-Utans mehr geben.