Montag, 20. Februar 2017

Überschwemmungen im Schildkrötenschutzgebiet am Shell Beach/Guyana

Sturmfluten und starker Wind
haben dazu geführt, dass sich nur noch 9 von ehemals 40 Familien am Shell Beach aufhalten. Immer häufiger in den letzten Jahren wurden die Gärten und Plantagen der Anwohner vom Salzwasser zerstört.
Da der Strand nicht aus Sand, sondern zermahlenen Muscheln besteht, ist hier die Küstenerosion besonders stark, so dass der Atlantische Ozean gefährlich an die Siedlung heranrückt.
Auch für die Meeresschildkröten entsteht ein Problem, da die Erosioskanten oft zu steil sind und so die Anlage der Nester wesentlich schwieriger ist. Das wiederum führt dazu, dass viele Nester zu tief angelegt und so vor allem bei Flut überschwemmt werden. Da die Schildkröten"babys" durch die tennisballartige Hülle des Eis atmen müssen, kommt es leider zu höheren Verlusten von Nestern der vom Aussterben bedrohten Schildkrötenarten am Shell Beach...